Irish Music Workshop Weekend (Neu Anspach/Kronberg)





Die Kurse:

Gitarren Workshop (standard tuning)
Ekhart Topp hat ein relativ leicht zu erlernendes Konzept entwickelt, wie man Irische Tunes mit offenen Akkorden auch in der Standard-Stimmung wirkungsvoll begleiten kann. Das Thema heisst "Irish guitar backing". Der Kurs richtet sich an Gitarristen, die solide Grundkenntnisse auf dem Instrument besitzen (Anfänger bitte nur nach Absprache). Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Vermittelt werden Grundlagen der Begleitung von irischen Tunes (Instrumentalstücken). Einfache bis mittelschwere offene Akkorde und Akkordfolgen in den gängigen Tonarten und verschiedene Anschlagtechniken zu den unterschiedlichen Tune-Typen werden behandelt. Zur Sprache und Anwendung kommen werden auch einige theoretische Aspekte wie die "4 celtic modes" und Akkordsubstitution. Ausserdem wird es "Trockenübungen" für die rechte Hand geben. Das alles wird anhand ausgewählter Stücke passieren. Eine etwas modernere Begleitung mit Jazz-Akkorden könnte die weiter Fortgeschrittenen herausfordern.
Ekhart Topp
...ist freiberuflicher Musiker und Musiklehrer aus Frankfurt am Main. Seit über 20 Jahren gibt er Gitarrenunterricht und Musikworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und seit 2002 auch Workshops zum Thema "Irische Gitarre". Bei seiner Band-Arbeit streifte er in unterschiedlichsten Formationen verschiedenste Stilrichtungen. Die Hauptpfeiler dabei waren Folk, Blues und Jazz. Da wo 1978 alles anfing (mit seiner ersten Band "Tir na nOg") hat sich der Kreis 1997 mit der Rückkehr zur Irischen Musik wieder geschlossen. Seit vielen Jahren gilt er in der Deutschen Irish Traditional Szene als Topp-Gitarrist. Ekhart Topp (u.a. Whisht!, Tunefish, Trio Topp) schöpft seine Erfahrungen aus jahrzehntelanger Bandarbeit und langjährigem Unterrichten. In seinen praxisbezogenen Kursen vermittelt er mit eigener Begeisterung den Spaß an der Musik.
Website: http://www.doubletop.de

Fiddle Workshop
Im Fiddlekurs werden ganz traditionell Tunes mit den dazugehörigen Ornamentations nach Gehör erlernt. Dabei kann man sich von Donal das typische Bowing sowie andere technische Raffinessen abschauen. Ziel ist es, die erlernten Stücke dann mit den Teilnehmern der anderen Kurse gemeinsam zu spielen. Noten gibt's dann am Ende nach Wunsch.
Donal Campbell
...ist in Cork und Dublin aufgewachsen, lernte traditionelles Geigenspiel von seinem Vater, vor allem die Musik aus Sliabh Luachra (Kerry) und Sligo. Er spielte bereits mit Musikern wie Johnny Moynihan, Johnny Keenan, Paul Kelly und Ciaran Creehan und es wurde in einigen RTE und Radio na Gaeltachta-Sendungen über ihn berichtet. In Deutschland machte Donal sich mit Bands wie Flap und Friels Kitchen sowie als Lehrer auf diversen Workshops einen Namen.


Tin Whistle Workshop
Inhalt des Tinwhistleworkshops ist neben der Vermittlung einzelner Tunes, die Vorstellung der gebräuchlichsten Ornamente (Cuts, Strikes, Rolls, Slides) und deren Einbindung in die Stücke. Außerdem stellt Stefanie vielfältige, effektive Übtechniken vor, die zu rhythmisch sauberem und nach entsprechender Übdauer auch schnellem Spiel führen. Fragen zur Körperhaltung und Atmung können geklärt, Phrasierungs-, Artikulations- und Variationsideen erläutert und individuelle Wünsche auf Nachfrage berücksichtigt werden. Jeder Kursteilnehmer bekommt ein Hand-out mit den erlernten Tunes, eine Basisanleitung zur Griffweise der Töne und der Verzierungen, eine Literaturliste, eine Linkliste und eine Sammlung systematischer Übungen zu schwierigen Griffverbindungen und Verzierungen. Die Kurse richten sich an Whistler, die die Grundlagen des Instruments bereits kennen, aber nach Rücksprache sind auch Anfänger integrierbar. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich, Aufnahmegeräte aber sinnvoll.
Stefanie Bieber
...hat als Querflötistin an der Frankfurter Musikhochschule eine klassische Musikausbildung genossen, hat aber seit vielen Jahren ihre heimliche musikalische Heimat in der Irish Folk Szene. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Instrumentalpädagogin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und ist eine begeisterte und begeisternde Lehrerin, die an die musikalischen Fähigkeiten in (fast) jedem Menschen glaubt, unabhängig von Alter und musikalischer Vorbildung. Das vielgesagte "das kann ich nicht" wandelt sie ermutigend um in ein "noch nicht" und zeigt immer wieder neue, konstruktive und überraschende Wege des Musiklernens auf, indem sie ihre Schüler individuell genau dort abzuholen versteht, wo sie sich befinden. Stefanie ließ sich in ihrem Flutespiel besonders von Kevin Crawford, Michael McGoldrick, Jean Michel Veillon, Nils Nolte und Klaus Steinort inspirieren, hat aber letztlich zu ihrem eigenen Stil gefunden. Mit Manfred Noll verarbeitet sie eigene Kompositionen zu einer modernen Musiksprache, die traditionelle Elemente der Folkmusik mit neuen Ideen verbindet: "harpish"
Website: http://www.stefanie-bieber.de

Flute Workshop
Im Fluteworkshop stehen Klang- und Körpererfahrungen, ausdrucksstarkes rhythmisch Spielen, Dynamik, Improvisation und Verziehungstechniken im Vordergrund. Dies kann bzw. soll auch ohne Noten anhand von einigen traditionellen Instrumentalstücken geschehen. Der Unterricht für Irish Flute arbeitet mit neuen Methoden, die Körper und Geist in direkten Bezug zum Instrument bringen und ist eine gute Ergänzung zur klassischen Musikschulausbildung.
Ein Instrument muss mitgebracht werden. Grundkenntnisse auf dem Instrument sind Voraussetzung. Auch für klassische Querflöte geeignet.
Nils Nolte
...ist Flötist und Sänger der Band An Tor und Gastmusiker u.a. bei Pas de Quoi und Gout d'Hier. Sein Flötenspiel hat er vor allem auf Workshop in Frankreich und Irland erlernt. Seine Lehrer waren u.a. Eamon Cotter, Garry Hastings und Marcas Ó Murchú. Er rief die Rüsselsheimer "Musikschule in Bewegung" ins Leben und ist Mitbegründer des Labels für akustische Musik Leiselaut. 1996 wurde er vom Deutschen Rockmusikerverband als bester Soloinstrumentalist ausgezeichnet. 2008 veröffentlicht Nils Nolte mit dem Gitarristen Klaus Feketics, als erster Deutscher Flötist, ein Flute-Album. Die Aufnahmen des Duoprojekts mit dem Namen "Ginger" sind bei Leiselaut zu erwerben. Er unterrichtet in Wiesbaden und Frankfurt und auf Workshops in Deutschland und Frankreich. Seit 1996 betreibt er in Wiesbaden ein Tonstudio für akustische Musikaufnahmen und Medienvertonung. "Seiner Flute entlockt er nicht nur zarte sondern auch rhythmisch-aggressive Töne und kann mit dieser Energie jede Session zur (musikalischen!) Explosion bringen. Nils Nolte orientiert sich nicht übermäßig an Vorbildern, sondern verzaubert mit ganz eigenen Charakter." (Folker! 2003)
Website bei myspace: http://www.myspace.com/nolteflutevocals

Akkordeon Workshop
Der Akkordeonworkshop bietet neben dem Erlernen von neuen Reels, Jigs, Polkas, Hornpipes, etc. eine intensive Auseinandersetzung mit der rhythmischen Spielweise der Stücke und des eigenen Instrumentes. Abwechslungsreiche "Tunes" werden unter Berücksichtigung von Betonung, Phrasierung, Verzierung und Dynamik in einen Fluss gebracht um dadurch zu mehr Spielfreude und Ausdruck zu kommen.
Erforderlich: Instrument und Grundkenntnisse
Empfehlenswert: Taktell und Aufnahmegerät
Nicht erforderlich: Noten lesen
Gregor Ostermann
....ist seit einigen Jahren der Irisch Traditionellen Musik verfallen. Sein Stil ist durch viele Sessions und Workshops in Irland, insbesondere aber in der Nord-West-Region um Gweedore, wesentlich geprägt worden. Dort studierte er von 2000-2001 Irish Tradional Music Performance am College in Falcarragh/Donegal. Bei Auftritten ist er zusammen mit seiner Frau Meike (Flute) oder der Band An Tor zu sehen. Auch in der Sessionszene geniesst er hohes Ansehen. Leidenschaft, kraftvoller Rhythmus und vor allem viel Spielfreude sind zu seinem Markenzeichen geworden.

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